Donnerstag, 11. Mai 2023

hier das I-Tüpfelchen der Neuigkeiten

am 26.05.2023 durften wir den Sächsischen Staatsminister für Regionalentwicklung Thomas Schmidt in der Sternwarte begrüßen. Er überbrachte den Förderbescheid über 220.000,00 €, der ausschließlich für die Sanierung der Sternwartenkuppel und die Neugestaltung des Außenbereiches der Sternwarte bestimmt ist. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Mittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. 

Besonders erfreut waren wir über die Teilnahme von Christian Hartmann, örtlicher Wahlkreisabgeordneter, d.h. auch für das Schönfelder Hochland, den wir herzlich begrüßen durften. Hervorheben möchte ich besonders das Engagement von Christian Hartmann, der unser Projekt über Jahre unterstützt und begleitet hat.  Bereits zum Sommerfest anlässlich des 10jährigen Bestehens der Interessengemeinschaft im Jahr 2019 versprach er in seinem Grußwort, dass der sächsische Landtag künftig dem Thema Astronomie mehr Beachtung schenken wolle. Dieses Versprechen hat er eingehalten. Dafür gebührt ihm großer Dank. 

Auch unserem Bildungsbürgermeister Jan Donhauser galt unser herzlicher Willkommensgruß, der uns  seine Unterstützung zugesagt hat.

Als weitere Gäste nahmen das Team des Schülerlabors DeltaX des Helmholtz-Zentrums Dresden Rossendorf mit Dr. Matthias Streller  sowie Tischlermeister Lothar Seidel, der Architekt und Planer unseres Vorhabens Markus Woschni, Frau Susann Morgenstern, TU Dresden, Landschaftsarchitektur, sehr kurzfristig die stellvertretende Ortsvorsteherin Manuela Schott sowie weitere Gäste teil.

Foto privat: Schülerlabor DeltaX

Nun ein kleiner Abriss der Veranstaltung. Der alles entscheidende Faktor bei einer Veranstaltung im Freien ist das Wetter, das besser nicht sein konnte. Teleskope waren aufgestellt, das kleine Buffett hergerichtet und voller Spannung erwarteten wir unsere Gäste. 

Der Staatsminister hob in seinem Grußwort besonders unser ehrenamtliches Engagement hervor und würdigte die Wichtigkeit der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auch auf dem Gebiet der Naturwissenschaften, hier der Astronomie. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Das Grußwort unseres Bildungsbürgermeisters unterstrich die Würdigung unseres Engagements,  das Motivation für unsere zukünftige Arbeit ist. An dieser Stelle ein Lob an die Politik für die Unterstützung auch unseres  Ehrenamtes und somit der Möglichkeit, fast Unmögliches zu bewirken.

Die Übergabe des Zuwendungsbescheides -  ein wunderschöner Moment, indem ein Traum für unser Projekt in Erfüllung ging.

                                                                       

Bei einem Rundgang über das Gelände und Besichtigung der Sternwartengebäude konnte sich Herr Staatsminister vom derzeitigen Zustand, der Enge der Räumlichkeiten und über die geplanten Maßnahmen informieren.  Höhepunkt war die Besichtigung der Sternwartenkuppel und ein Blick durch das 16"-Teleskop.  Über seine Aufgeschlossenheit allen angesprochenen Themen gegenüber waren wir angenehm überrascht und erfreut. 

Es folgten teils intensive Gespräche mit den Gästen z.B. mit unserem Landtagsabgeordneten Christian Hartmann, der nochmals unser ehrenamtliches Engagement würdigte und uns ermunterte, uns weiterhin für die Astronomie und die Arbeit vor allem mit Kindern und Jugendlichen einzusetzen. 

Die Aktivitäten des Sternwartenteams strahlen nicht nur nach Dresden, sondern über die Landesgrenzen hinweg. Oft suchen Besucher der Stadt Dresden Kontakt zu uns und sind überrascht, ein Kleinod im Schönfelder Hochland kennenlernen zu dürfen. Bei solchen Gelegenheiten stellen wir die Schönheit des Dresdner Ostens vor und ermuntern, wiederzukommen.

Um das weiterhin tun zu können, sollen die uns zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel für ausschließlich investiven Maßnahmen helfen, die Sternwarte zu erhalten. Das heißt, dass wir die Betriebskosten für den allgemeinen Sternwartenbetrieb davon nicht bestreiten dürfen. Deshalb sind wir weiterhin auf Spenden angewiesen und würden uns sehr freuen, wenn Sie, liebe Sternfreunde, uns weiterhin unterstützen würden. Wir freuen uns über Einmalzahlungen. Wer sich aber vorstellen kann, längerfristig, d.h. über einen bestimmten Zeitraum jährlich einen Betrag spenden zu wollen, der hat die Möglichkeit, dem dafür gegründeten "Freundeskreis Sternwarte" ohne Pflichten beizutreten. Auf der Startseite finden Sie links eine Rubrik "Freundeskreis", in der unser Anliegen erklärt wird. Bei Fragen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. 

 Abschließend möchte ich mich sehr herzlich bei unserem Sternwartenteam für die engagierte Vorbereitung und Durchführung dieses für uns so wichtigen Termins bedanken. Jeder bringt sich mit seinen Fähigkeiten in die Vereinsarbeit ein. Das zeichnet unsere kleine Gemeinschaft aus.

Nun freuen wir uns auf Ihren nächsten Besuch. 
Bis dahin verbleibe ich im Namen der Vereinsmitglieder mit herzlichen Grüßen und besten Wünschen Ihre Renate Franz

Fotos privat

Was war bisher geschehen?

Kennen Sie das unbeschreibliche Gefühl, das Licht am Ende des Tunnels endlich erreicht zu haben? Wir erleben es zur Zeit, denn endlich sind wir am Ziel..

Seit dem 01.05.2023 sind wir als Verein Sternwarte Dresden-Gönnsdorf e.V. Besitzer der SternwartenlieE Jugend e.V. für das entgegengebrachte Verständnis und Vertrauen. 

Wir, das sind die 21 Mitglieder aus den Bereichen der Naturwissenschaften Astronomie, Physik, Mathematik, Geografie, Biologie, Chemie sowie Informatik und Elektrik, die seit 2009 als Interessengemeinschaft des Vereins zur Förderung der Jugend e.V. den Sternwartenbetrieb aufgebaut und weiterentwickelt haben. Unser Ziel war und ist es, die Sternwarte in Eigenregie führen zu können und sie somit zu pflegen, zu erhalten und weiterzuentwickeln, damit auch in Zukunft astronomisches Wissen vermittelt und vor allem Kinder, Jugendliche und deren Familien sowie Erwachsene für die Himmelsbeobachtung begeistert und Ihnen die Faszination des Weltalls nahegebracht werden kann. 

Ich danke allen ehemaligen Gründungs- sowie jetzigen Vereinsmitgliedern für Ihr ehrenamtliches Engagement, ohne das es keinen Sternwartenbetrieb geben würde. Jetzt beginnt ein neues Zeitalter für die Sternwarte Dresden-Gönnsdorf. Jedoch wird sich am Sternwartenbetrieb vorerst nichts ändern. Unsere Öffnungszeiten und sonstige Informationen entnehmen Sie bitte wie bisher unserer Homepage. 

Die Hauptaufgabe ist derzeit die Ertüchtigung der Bausubstanz. Unsere ganze Aufmerksamkeit gilt der Sanierung der Kuppel, für die nur die Sommermonate geeignet sind. Danach wollen wir uns der Gestaltung des Außengeländes widmen.

Liebe Sternfreunde, die Sternwartenmitglieder würden sich sehr freuen, wenn Sie auch weiterhin uns einerseits in der Sternwarte besuchen, andererseits uns finanziell unterstützen könnten. Wir freuen uns über Einmalzahlungen, aber auch über längerfristige Unterstützung. Dafür haben wir den Freundeskreis Sternwarte eingerichtet. Sollten Sie Sponsoring in Erwägung ziehen, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. 

Wenn Sie sich spontan für eine Spende entschließen wollen, unsere Kontoverbindung lautet:

Verein Sternwarte Dresden-Gönnsdorf e.V.

IBAN DE08 8505 0300 0221 1666 53
Ostsächsische Sparkasse Dresden
Verwendungszweck: Freundeskreis

Wir sind gemeinnützig, dürfen Spenden annehmen und sind berechtigt, Spendenbescheinigungen auszustellen.

Wir danken Ihnen für Ihr bisheriges Interesse an unserer Arbeit, die uns entgegengebrachte Unterstützung und freuen uns nun über künftige Begegnungen mit Ihnen. 

Bis dahin grüßt Sie herzlich im Namen der Vereinsmitglieder, Renate Franz, Vorsitzende 




Donnerstag, 20. April 2023

wir laden Sie herzlich zu unserem nächsten Vortrag 

 am 08. Mai  2023 um 19.00 Uhr

in die Sternwarte Dresden-Gönnsdorf, 
Weißiger Landstrasse 6, 01328 Dresden

ein.

Unser Referent 
Giovanni de Ghantuz Cubbe, Rom, Italien

ist Mitglied des Sternwartenteams.  

Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der TU Dresden.
Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. das Studium politischer Eliten, 
Transformationsprozesse zeitgenössischer Demokratien etc.

In seinem Vortrag 
Astronomie und Gesellschaft in der Neuzeit: wie Sterne den Menschen verändern.

beschäftigt er sich mit den sozialen Konsequenzen der Astronomie ab dem 16./17. Jahrhundert.

Je nach Wetterlage bieten wir im Anschluss an den Vortrag Livebeobachtung an.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen. 
Bis dahin grüßt Sie herzlich das Sternwartenteam.





Sonntag, 26. Februar 2023

 unser nächster Vortragsabend findet 

am 13.03.2023 um 19.00 Uhr statt.

Unser Sternwartenmitglied, 

Rainer Fabianski

wird uns mit der  "Himmelsscheibe von Nebra"   

bekannt machen.

Diese rätselhafte Scheibe, die auf illegalen Wegen ins Museum gekommen ist,

führt zu überraschenden Erkenntnissen über die Vorzeit in Sachsen.

Der Vortrag gibt einen Einblick in die Zusammenarbeit verschiedener Wissenschaften beim Entschlüsseln der Himmelsscheibe.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.









Dienstag, 14. Februar 2023

Rückschau auf Komet C/2022 E3 ZTF

Der Komet C/2022 E3 ZTF rückt immer weiter aus unserem Blickfeld. Die Erwartungen, den Kometen  in voller Schönheit bewundern zu können, waren auf Grund der Ankündigungen sehr hoch. Das haben wir mit unseren Gästen am 06. und 08.02.23 bei bitterer Kälte erfahren müssen. Mit unseren Augen konnten wir keinen Schweif , sondern lediglich eine kleine Nebelscheibe erkennen. Warum? Das lag einerseits daran, dass wir mit einem Teleskop stets weniger sehen können, als es mit einer Kamera möglich ist. Farben kann man im Teleskop, außer bei hellen Objekten wie Planeten, z.B. Jupiter, so gut wie nie sehen. Das liegt an der Funktionsweise unserer Augen, die in dunkler Umgebung auf "Schwarz-Weiß-Sehen" umschalten. Daher rührt auch die bekannte Redewendung: "in der Nacht sind alle Katzen grau". Das wiederum können unsere Augen aber recht gut, wenn sie sich einmal an die Dunkelheit angepasst haben. Dieser "Prozess" dauert bis zu 30 Minuten! Gestört wird diese Anpassung durch immer mehr und heller werdende Außenbeleuchtung! Auch die Helligkeit des Mondes stört mitunter. Dadurch war der "Himmelshintergrund" bei unseren Livebeobachtungen heller und der schwache Kometenschweif konnte sich nicht gut abheben.

Dass mit einer Kamera die Schönheit der Himmelsobjekte besser erfasst werden kann, zeigen die schönen Bilder von Astrofotographen oder Hobbyastronomen, wie von unserem Sternwartenmitglied Tobias Felber, der die Entstehung des Fotos folgendermaßen beschreibt:



Am 10.02.23 konnte ich eine größere Wolkenlücke nutzen und die "Begegnung" vom Planeten Mars mit dem Kometen aufnehmen. Aufgenommen wurde mit einer Canon EOS 80D (Belichtungszeit: je 25 Sekunden bei ISO-5000) durch einen 80/480mm Apo-Refraktor mit einem 0,8x Reducer (ergibt ca. 380 mm). Selbst da war die Brennweite noch zu lang, wie man sehen kann. Ein 135mm Teleobjektiv hätte hier wahrscheinlich gereicht. So fehlt ein Großteil des Schweifes. Der Komet musste an den Rand des Bildfeldes gestellt werden, damit bei der Brennweite Mars noch im Bild ist. Viel Zeit war nicht, da aus Nordwesten schon Wolken heranzogen. Die Bilder wurden anschließend noch mit einer Astro-Bildbearbeitungssoftware bearbeitet und damit der Kontrast erhöht. Damit werden Details sichtbar, die auf einem Einzelbild oder gar mit bloßem Auge nicht sichtbar wären.

Mit diesem Wissen sehen wir jetzt unsere Erfahrungen bei den Livebeobachtungen mit anderen Augen und freuen uns darüber, dass wir einen Kometen sehen konnten, der zur Zeit der Neandertaler das letzte Mal durchs Sonnensystem flog und erst wieder in ca. 50.000 Jahren bei uns zu sehen sein könnte.


Sonntag, 5. Februar 2023

Samstag, 4. Februar 2023

viele von Ihnen interessieren sich für den Kometen C/2022 E 3 (ZTF)

der sich zur Zeit in der Nähe vom Stern Capella befindet, fast im Zenit. 

Capella ist der Hauptstern vom Sternbild Fuhrmann 

und der dritthellste Stern des Nordhimmels. 

                                            

Leider haben wir zur Zeit auch Vollmond und mit bloßem Auge ist der Komet deshalb schwer zu  

finden, auch mit unserem 16"-Teleskop wär es nicht ganz einfach.

Dennoch würden wir es heute versuchen, wenn der Himmel den Blick zum Zenit frei gibt.

Dann würden wir  gegen 20.00 Uhr in der Sternwarte  sein und Sie gegen 19.00 Uhr informieren.

Eine Möglichkeit wäre, ein Fernglas zur Hand zu nehmen.

Herzliche Wochenendgrüße, Ihr Sternwartenteam.

Aktuelle Info:

Es ist 19.20 Uhr und die Wetterprognose ist eher schlecht als für uns günstig. Aber ab dem 08.02.23 stört uns der Mond nicht mehr. Dann hätten wir bis zum 20.2.23 noch die Möglichkeit, den Komenten, wenn auch etwas weiter weg, zu sehen. Bitte schauen Sie gegen Abend immer mal auf unsere Homepage. Wir hoffen sehr auf eine Gelegenheit, dem Kometen tschüss sagen zu können.

Fazit: wir werden heute, d. 04.02.23 nicht in der Sternwarte sein



Dienstag, 3. Januar 2023

alles Gute für das Jahr 2023

und hier ein kurzer Rückblick in das Jahr 2022.

Was gab's Neues von der Sternwarte?

Nach der langen Pause auf Grund von Corona konnte sich der Sternwartenbetrieb langsam wieder aufbauen. Besonders erfreut sind wir über die Fortführung der zwei Astro-Schüler-AG's für Grundschüler und der AG für die 5.-12. Klassen, die sehr gut besucht werden. Auch die Vorträge am 2. Montag eines Monats wurden bis zum Jahresende regelmäßig angeboten.  Im Gegensatz zu anderen Jahren besuchten uns in den Ferien viele Eltern mit Ihren Kindern. Immer wieder erfreuen uns die Besuche der Hortkinder verschiedener Grundschulen. Ihre Begeisterung für das Universum motiviert uns und gibt Hoffnung auf Nachwuchs. Höhepunkt war am 27.07.22 der Besuch des Bildungsbürgermeisters der Landeshauptstadt Dresden, Jan Donhauser, der von Journalisten begleitet wurde. An diesem Vormittag war auch der Hort der 61. Grundschule bei uns. Der Bildungsbürgermeister hatte Gelegenheit, unseren Astro-AG-Leitern, Michaele Baer und Dr. Georg Sulzer, über die Schultern zu schauen und sich von unserer Arbeit mit Kindern zu überzeugen. Wir danken Jan Donhauser für sein Interesse an unserer ehrenamtlichen Arbeit.

Den diesjährigen Tag der Astronomie verlegten wir vom 01. auf den 08.10.22, der wie jedes Jahr gut besucht war. Schüler der Astro-AG und unsere Mitglieder hatten wieder interessante Vorträge vorbereitet. Ein Highlight war der Besuch von ca. 20 Schülern des Gymnasiums Bühlau, von denen ein großer Teil die Astrokurse von Frau Dr. Lenz, Mitglied der Sternwarte Dresden-Gönnsdorf, besuchen.

Zu unseren Aktivitäten am Tag in diesem Jahr zählt auch die partielle Sonnenfinsternis am 25.10.22, die wir mit dem Hort der Montessuri-Grundschule und vielen Besuchern erleben durften. 

Eine Sternwarte assoziiert eine gewisse Vorfreude auf einen Blick in den klaren Sternhimmel, aber sie vermittelt auch Romantik. Wohl deshalb soll eine Sternwarte der romantischste Ort für einen besonderen Heiratsantrag sein. So kam es nach einer Anfrage am 03.10.22 zu einer zweiten am 03.12.22 von Herrn Hoffmann aus Calau. Er sei am 03.12.22 in Dresden und wolle seiner "Perle" einen romantischen Heiratsantrag, am liebsten in der Sternwarte machen. Konnte ich da NEIN sagen? Es wurden die Lieblingssongs ausgesucht, die Sternwarte mit Teelichtern dekoriert und als dann der Lieblinssong der Verliebten erklang, konnte der zukünftige Bräutigam sein Anliegen nicht mehr verbergen, er kniete vor seiner Angebeteten nieder und die Tränen flossen vor Rührung. Auch hier gab es ein freudiges JA zum Antrag. Wir wünschen beiden Paaren von Herzen viel Glück auf dem gemeinsamen Lebensweg.

Die Weihnachtszeit ist voller Vorfreude, voller Überraschungen, aber auch eine besinnliche Zeit. Was könnte es da Besseres geben, als "Weihnachtsliedersingen" in der Sternwartenkuppel? Es war in jeder Hinsicht eine Premiere. Eingestimmt auf den Abend haben wir uns mit traditionellen Weihnachtsliedern und der musikalischen Begleitung  von Dr. Miriam Lenz, Cello, und Dr. Thomas Hunger, Barritonhorn (beides Sternwartenmitglieder). Ich danke beiden für ihre spontane Bereitschaft. Der Höhepunkt in der Kuppel war der Auftritt einiger Mitglieder des ehemaligen Elbhangchores, jetzt mit neuem Namen "Grüntöne", unter der Leitung von Elena Janis. Sie sangen aus ihrem Repertoire einige weniger bekannte und unsere traditionellen Weihnachtslieder, bei denen wir mit Freude einstnimmten. Statt Gänsebraten wurde im Anschluss im Außengelände  eine "Suppenparty" mit leckerem Glühwein mit und ohne Alkohol zelebriert. Die Feuerschalen spendeten die nötige Wärme und Gemütlichkeit. Leider musste sich der Chor kurz vor 20 Uhr für die gemeinsame Donnerstags-Gesangsprobe in der Schulstrasse 8 in Pappritz verabschieden. Im Namen der Sternwartenmitglieder danke ich nochmals Frau Janis und den Chormitgliedern sehr herzlich für die spontane Zusage und das schöne Erlebnis. Alle Anwesenden waren begeistert und für das neue Jahr können wir uns gut einen "Liederabend unterm Sternenhimmel" bei uns vorstellen.

 Das nächste Ziel mit Lust und Freude und aller Kraft zu verfolgen,

ist der einzige Weg, das fernste zu erreichen.

Friedrich Hebbel

In diesem Sinne möchte ich Sie herzlich zu unserem nächsten Vortrag

am 09.01.2023 um 19.00 Uhr in die Sternwarte einladen. 

Das Vortragsthema lautet:  

Werden und Wirken der Sternwarte von 1973 bis heute

Renate Franz