Donnerstag, 23. Mai 2024

Vortragsankündigung


Wir laden Sie herzlich zu unserem Juni-Vortag

am 10.06.2024 um 19.00 Uhr

in die Sternwarte Dresden-Gönnsdorf ein.

Torsten Müller, 

ein passionierter Astrofotograf, stellt uns

"Die Remote Sternwarte in Namibia"

vor.

Ein engagiertes Team aus drei leidenschaftlichen Hobbyastronomen - Torsten Müller, Jens Unger und Sophie Paulin - hat eine Remote-Sternwarte in Namibia aufgebaut. Torsten, ein erfahrener Astrofotograf und Technikfreak, Jens, ein Astrofotograf und IT Spezialist, und Sophie, eine talentierte Astrofotografin, vereinen ihr Fachwissen, um dieses spannende Projekt zu verwirklichen. Die Remote-Sternwarte ermöglicht es, hochwertige astronomische Daten zu sammeln, ohne vor Ort sein zu müssen, und erlaubt kontinuierliche Beobachtungen. Namibia bietet dafür perfekte Bedingungen: geringe Lichtverschmutzung, trockenes Klima und viele klare Nächte. Die Sternwarte ist mit einem Ritchey-Chretien und einem APO Teleskop ausgestattet, welche hochauflösende Bilder liefern und aus der Ferne gesteuert werden können. Der Aufbau wurde im Dezember 2023 abgeschlossen und bereits in den ersten Monaten konnten beeindruckende Bilder aufgenommen werden, die die Leistungsfähigkeit der Sternwarte zeigen.

Freuen Sie sich auf eine detaillierte Vorstellung des Projekts und natürlich viele Astrofotos.



Sonntag, 28. April 2024

Einladung

 wir laden Sie herzlich zu unserem Mai-Vortrag 

am 13.05.2024 um 19.00 Uhr

in die Sternwarte Dresden-Gönnsdorf ein.

Dr. Frank Stefani vom Helmholtz-Zentrum Dresden Rossendorf 

referiert über

"Der Dynamo der Sonne und das Klima der Erde"

Die Sonnenaktivität wird maßgeblich durch den 11-jährigen Schwabe-Zyklus des Sonnenmagnetfeldes bestimmt, weist aber auch längere Perioden von 60-200 Jahren auf. Üblicherweise wird die dominante Magnetfeld-Periode von sonnenähnlichen Sternen durch das Modell eines alpha-Omega-Dynamos beschrieben. Im ersten Teil wird ein modifiziertes Modell des Sonnensystems vorgestellt, welches alle beobachteten Perioden in konsistenter Weise beschreibt. Der zweite Teil des Vortrags beschäftigt sich mit der Frage, wie sich diese Variationen der Sonnenaktivität in der Klimageschichte der Erde widerspiegeln und was man daraus für die Klimaentwicklung lernen kann.

Wie immer freuen wir uns auf Ihren Besuch. 

Bitte beachten Sie, dass die Sternwarte derzeit nur fußläufig zu erreichen ist. Wenn Sie mit dem Auto anreisen, dann können Sie von Weißig kommend am rechten Straßenrand parken.


Samstag, 13. April 2024


 Was gibt’s Neues von der Sternwarte?

Über Besuchergruppen freuen wir uns immer, so auch am 23.03.2024 von ehemalige Geodäsiestudenten. Aus allen Teilen Deutschlands waren sie angereist, um sich anlässlich ihres 30jährigen Studienabschluss zu erkundigten, was aus „ihrer“ Sternwarte geworden ist. Darüber haben wir gern berichtet. 

Einen interessanten Vortrag erlebten wir am 08.04.24 von Dr. Jan Vorberger, der uns auf kurzweilige Art Einblicke in die Forschungsarbeit zum Aufbau der Planeten gab.

Nun widmen wir uns der Umgestaltung unseres Außengeländes. Die dafür notwendige Baugenehmigung erhielten wir Anfang April.

Josi’s Blick in den Himmel

Diesmal widmet sie sich der Sonnenfinsternis. Am 8. April konnte von Nordamerika aus eine totale Sonnenfinsternis (SoFi) beobachtet werden. Das nahm ich zum Anlass, wieder etwas über dieses astronomische Ereignis zu schreiben. Für einen Überblick über dieses große Thema begann ich, den Wikipediaeintrag zu lesen. Zwischen den ganzen Erklärungen darüber, was es für verschiedene Arten von SoFis gibt, wie sie zustande kommen und wann und wo die nächsten Finsternisse stattfinden, stolperte ich über einen kleinen Eintrag über die Auswirkungen auf die Stromproduktion mit Solar- und Windenergie. Das machte mich stutzig, hatte ich vorher noch nie über diesen doch sehr einfachen Zusammenhang nachgedacht. In der weiteren Recherche begegneten mir mehrere wissenschaftliche Artikel, die die Auswirkungen von SoFis auf das Wetter und die Stromproduktion mit diesen beiden Energieträgern untersuchten. Zum Beispiel wurde für die SoFi am 20. März 2015 im Voraus modelliert, wie groß die Einbußen in der Solarstromproduktion voraussichtlich sein werden. Aufgeteilt nach den einzelnen, in der Finsterniszone liegenden Ländern, wurde zum Beispiel für Deutschland bei einer Bedeckung von 76% eine Verringerung der Produktionsrate von bis zu 51% erwartet. Neben der Menge des fehlenden Stroms ist auch die Menge, die pro Minute weniger bzw. mehr eingespeist wird, relevant. Dieser Wert wird als Gradient in Referenz um einen Normalwert in Megawatt (MW) pro Minute angegeben. Für Deutschland lagen diese Werte damals bei -273 MW/min („fehlende“ Strommenge zum Zeitpunkt der maximalen Bedeckung) bzw. bei 361 MW/min an „zu vielem“ Strom, als die Produktion wieder anlief. Im Vergleich zu den anderen betroffenen Ländern ergab das Platz eins. Dieser fehlende bzw. zu viel produzierte Strom muss ausgeglichen werden, damit das Stromnetz nicht zusammenbricht. Wie wäre es mit Windenergie? Tatsächlich bleibt auch diese nicht unbeeinflusst von den Auswirkungen einer Sonnenfinsternis. Hintergrund sind Zusammenhänge der Luftzirkulation in Abhängigkeit von der Luft- bzw. Oberflächentemperatur der Erde. Diese Temperaturen ändern sich während einer Verdunkelung der Sonne, wobei hier die Bewölkung eine weitere Rolle spielt. Sowohl für die Sofi 2015 (ca. 200 MW weniger im Laufe von ca. einer Stunde), als auch in 2021 konnten Einbußen verzeichnet werden. Folglich können Windkraftanlagen den temporären Stromverlust bei Solaranlagen nur bedingt ausgleichen. Für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und eines resistenten und resilienten Stromnetzes sind diese Effekte zu berücksichtigen. Andere umweltfreundliche Energieträger und höhere Speicherkapazitäten können hier Abhilfe schaffen. Auch ein weiterführendes Monitoring der Auswirkungen auf Sonnen- und Windkraftanlagen ist notwendig. So wurden bei der SoFi am 8. April die Auswirkungen auf das US-amerikanische Stromnetz live beobachtet. Über einen möglichen Stromausfall während einer Sonnenfinsternis brauchen Sie sich aber keine Sorgen zu machen, diese Situation ist bisher nicht eingetreten. Sie können sich also voll und ganz auf dieses spektakuläre Naturspiel konzentrieren – aber immer mit dem richtigen Augenschutz! Mit sternen- und sonnenfreundlichen Grüßen, Josefine Liebisch, Vereinsmitglied

Quellen: European Network of Transmission System Operators for Electricity (entsoe): Solar Eclipse 2015, Impact Analysis, February 2015. www.entsoe.eu   Harrison, Giles and Gray, Suzanne: The weather's response to a solar eclipse. In: Astronomy & Geophysics, Volume 58, Issue 4, August 2017, pages 4.11–4.16. DOI: https://doi.org/10.1093/astrogeo/atx135Hanna, Edward et al. : Meteorological effects and impacts of the 10 June 2021 solar eclipse over the British Isles, Iceland and Greenland. In: Weather of the Royal Meteorological Society, Volume 78, Issue 5, May 2023, pages 124-135. DOI: https://doi.org/10.1002/wea.4175 North American Electric Reliability Corporation (NREL): 2024 Total Solar Eclipse Grid Impact Study. https://www.nrel.gov/grid/2024-total-solar-eclipse-grid-impact-study-webinar.html

Vorankündigung für Mai 2024

Vortragsabend am 13.05.2024 um 19.00 Uhr 

mit Herrn Dr. Stefani, HZDR, zum Thema 

"Der Dynamo der Sonne und das Klima der Erde"

Bis dahin grüßt Sie herzlich Renate Franz




Donnerstag, 21. März 2024

 



wünschen wir allen Sternfreunden und die,

die es noch werden wollen.

Zugleich möchten wir Sie sehr herzlich zu unserem April-Vortrag einladen,

den Herr Dr. Jan Vorberger,

 Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf

am 08. April 2024 um 19.30 Uhr

in der Sternwarte Dresden-Gönnsdorf

Weißiger Landstraße 6, 01328 Dresden

zum Thema

"Der Aufbau von Planeten - 

Astrophysik zwischen Beobachtung, Experiment und Theorie"

halten wird.

Die Planeten unseres Sonnensystems wie auch Exoplaneten in anderen Sternsystemen faszinieren. Besonders deren innere Struktur, ihre Entstehung und Entwicklung sind Gegenstand moderner Forschung. Dabei stößt man immer wieder auf exotische Materie, die nur unter hohem Druck entstehen und existieren kann. Der Vortrag gibt einen Einblick, wie im Wechselspiel zwischen klassischer Astronomie, Satellitenmissionen Experimente im Labor und Computersimulationen die Erkenntnis in der Forschung generiert werden.

Bitte beachten Sie, dass auf Grund von Baumaßnahmen die Sternwarte nur fußläufig zu erreichen ist. Soweit möglich, können Sie Ihr Auto von Weißig kommend am rechten Fahrbahnstreifen parken. 

            Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Bis dahin grüßt Sie im Namen des Sternwartenteams                  herzlich Renate Franz



Mittwoch, 13. März 2024

Donnerstag, 29. Februar 2024

 wir laden Sie herzlich zu unserem nächsten Vortrag 

am 11.03.2024 um 19.00 Uhr

in die Sternwarte Dresden-Gönnsdorf, Weißiger Landstraße 6 in 01328 Dresden ein.

Unser Vereinsmitglied Dr. Gerhard Geipel

widmet sich der Astrofotografie. Sein Vortragstitel lautet

"Von den Rohdaten zum fertigen Bild"

Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie jedermann zum fertigen Astrobild kommen kann. Eingegangen wird auf die Verarbeitung von monochromen sowie polychromen Rohdaten.  Neben teuren semiprofessionellen Programmen werden auch kostenlose Alternativen angesprochen.

Wie immer freuen wir uns auf Ihren Besuch.

Freitag, 2. Februar 2024


Wir laden Sie herzlich zu unserem Februar-Vortrag

mit Christian Brock, Vereinsmitglied,

zum Thema

"Dunkle Materie"

am 12.02.2024 um 19.00 Uhr

in die Sternwarte Dresden-Gönnsdorf, Weißiger Landstraße 6 in 01328 Dresden 

ein.

Der Begriff "Dunkle Materie" geistert schon seit langer Zeit durch die astronomische Gemeinde und wirft immer wieder Fragen auf.  In  diesem Vortrag wollen wir anhand des derzeitigen Standes der Wissenschaft erforschen, warum wir denken, dass es sie gibt und klären, worum es sich dabei handelt.

 Wir freuen uns auf Ihren Besuch.